Darko
Ein anderer Anlass für ein lang überfälliges Lebenszeichen von uns wäre mir lieber gewesen, doch leider läuft das Leben nicht immer nach Plan. Nach wie vor sitzen Schock und Schmerz tief, und es fällt mir unheimlich schwer, überhaupt die passenden Worte zu finden. Denn heute vor genau zwei Wochen, am 12.10., musste ich meinen geliebten Darko aufgrund einer plötzlichen Magendrehung schweren Herzens gehen lassen. Wir haben alles versucht und gemeinsam so hart gekämpft, aber am Ende war alles vergebens. Ein Abschied, auf den man niemals vorbereitet ist und den ich mir so ganz anders gewünscht hätte.
Jeder, der Darko kannte, weiß, was für eine riesige Lücke er hinterlässt. Er war in jeder Hinsicht etwas ganz Besonderes: wunderschön, ein absolut verlässlicher Arbeitshund und ein treuer Begleiter. Mit seiner manchmal herrlich dusseligen Art hat er uns immer wieder zum Lachen gebracht. Genauso war er aber auch ein kleiner Rowdy, der gerne den Ton angegeben und sein Rudel auf Trab gehalten hat. Genau diese Mischung machte ihn zu dem unverwechselbaren Hund, den wir so sehr ins Herz geschlossen hatten.
Viele hatten sich bereits auf seinen ersten Zuchteinsatz gefreut und darauf, was er an guten Eigenschaften weitergibt, und welche Spuren er in der Zucht hinterlassen hätte. Dass es dazu nun nicht mehr kommen soll, macht den Schmerz umso größer. So viele Hoffnungen und Pläne hingen an ihm, es lag noch so viel gemeinsame Zeit vor uns. Nun bleibt nur das, was hätte sein sollen.
Mein Herz ist gebrochen. Nur wenige Jahre nach seiner Mutter Rizha nun auch noch Darko zu verlieren, tut unbeschreiblich weh. Ich hätte mir so sehr gewünscht, ihn noch viele Jahre an meiner Seite zu haben – bis seine Schnauze grau und er ein alter Hund geworden wäre.
Rizha und Darko fehlen mir mehr, als Worte beschreiben können. Beide haben mein Leben auf ihre ganz eigene Art geprägt und werden für immer einen festen Platz in meinem Herzen haben. Auch wenn sie körperlich nicht mehr da sind, bleiben die Erinnerungen für immer lebendig.
„Wenn du ihren Namen sagst, erinnerst du mich nicht daran, dass sie gestorben sind. Du zeigst mir, dass du nicht vergessen hast, dass sie gelebt haben. Und geliebt werden.“







